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Prüfungsgebühren und Materialkosten

Die Erstattung der Prüfungsgebühren für Jugendliche mit vollzeitschulischer beruflicher Ausbildung erfolgt durch den Einsatz von Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). Das folgende festgelegte Verfahren hierzu ist unbedingt zu beachten. Verstöße haben zur Folge, dass eine Erstattung der Gebühren nicht bewilligt werden kann.

Das Verfahren

  • Antragsteller und Zuwendungsempfänger sind die Schulträger
  • Nachdem die Bildungsgänge (Klassen) eingerichtet wurden, stellt der Schulträger für die neuen Klassen jeden Bildungsganges einen Förderantrag. (Achtung: eine Anmeldung der Schüler/innen zu Zwischen- und Abschlussprüfungen oder Teilen einer gestreckten Abschlussprüfung bevor ein Bewilligungsbescheid der Bezirksregierung vorliegt, führt unwiederbringlich zur Nicht-Erstattung der Gebühren).
  • Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:
    • Positives Votum des regionalen Ausbildungskonsenses für den Bildungsgang
    • Kostenplan über die Höhe der entsprechenden Zwischen- und Abschlussprüfungsgebühren nach der einschlägigen Prüfungsordnung.
  • Nach Erteilung des Bewilligungsbescheides durch die Bezirksregierung erfolgt die Anmeldung der Jugendlichen zur Zwischen- und Abschlussprüfung.

Hinweis:

Da die Erstattung der Prüfungsgebühren für Jugendliche mit vollzeitschulischer beruflicher Ausbildung durch den Einsatz von ESF-Mitteln erfolgt, kann zur Zeit die Übernahme nur für die aktuelle Förderperiode (2014 – 2020) gewährleistet werden.
Nach heutigem Stand kann somit eine Antragstellung und Bewilligung von Mitteln letztmalig in 2020 erfolgen, wobei die Gebühren bis 2022 ausgezahlt sein müssten.

Der Antrag auf Kammerprüfungsgebühren ist vom Schulträger über das Dezernat 45 (Schulfachliche Prüfung) an das Dezernat 34 (Bewilligungsbehörde) der zuständigen Bezirksregierung zu richten. Die Anmeldung zur Kammerprüfung darf erst nach Vorliegen eines Bewilligungsbescheides erfolgen.

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